Actionday am 31.10. (+/-1)

Liebe Genossen und Genossinnen,

Danke für euer Feedback und die positiven Rückmeldungen zum bundesweiten Aktionstag am 31.10. (je nachdem wir ihr könnt +/- 1 Tag: 30.10.-01.11.)

Nach unseren Informationen und inkl. Doodle sind mehr als 12 Städte bereit für eine Aktion.

Wir wollen diese positive und ermutigende Energie mit euch teilen! Am 31.10. seid nicht nur IHR in EURER Stadt auf der Straße, auch in anderen Städten machen Menschen zur selben Zeit Protest mit verschiedenen Aktionsformen.

Wenn ihr diese Mail lest und noch jemanden kennt, der*die auch von der Idee weiß und etwas unternehmen möchte – vernetzt euch – es wird spontan!

Zusammen in Solidarität für den gemeinsamen Widerstand!

Dear comrades,

Thanks for your feedback and positive feedback on the day of action at 31.10.15 (or +/-1 day: 30.10.-01.11.)
According to our information and incl. Doodle More than 12 cities are ready for an action.
We want to share this positive and encouraging energy with you! At 31.10. are not only your in your town on the road, in other cities people make at the same time protest with various forms of action.
If you read this mail and you know someone who also knows about the idea and want to do something – get connected – its becoming spontaneous!

Together in solidarity for the collective resistance!

um den 31.10.2015: Bundesweiter Aktionstag

[english below]

Ihr habt abgestimmt:  An dem Wochenenede um den 31.10. haben die meisten Gruppen Zeit, sich am Aktionstag zu beteiligen.

Schickt uns vorab oder spätestens danach eine Mail und teilt uns mit, wann ihr wo was macht/ gemacht habt, sodass wir es auf die Homepage stellen können.
Bei dem bundesweiten Aktionstag „Refugees welcome, aber auch…“ soll die Anfangseuphorie auf den Boden der politischen Tatsachen geholt werden.
Die Aktionsform ist frei zu entscheiden! Wählt, was zu eurem politischen Statement passt.
Das Material auf der Homepage steht zur Verfügung. Nehmt was ihr brauchen könnt, mailt und teilt, was euch gefällt!Ergänzt was noch fehlt!

Vergesst nicht, am 24ten Oktober gibt es in einigen Städten auch Aktionen zum „Internationalen Aufruf“ aus Calais!

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You voted: On the weekend of 31st of October most groups have time to participate.
Send us in advance or at the latest after the action an email and tell us, when, where and what, so that we can put it on the homepage.
With the national day of action Refugees welcome, but the initial euphoria should be brought on the ground of political facts.
The form of action is free to decide! Select what suits your political statement.
The material on the website is available. Take what you want, mail and share what you like! Complete what is missing!
Do not forget, on the 24th of October there are also actions in some cities in the frame of the „International Callfrom Calais!

Internationaler Aufruf aus Calais

[english below]

Bundesweit suchen Menschen nach einem gemeinsamen Termin, an welchem sich für eine solidarische Gesellschaft ausgesprochen werden kann. Für die Terminfindung ist es wichtig, den Aufruf aus Calais zu kennen. Vielelicht können wir uns anschließen und den bundesweiten Aktionstag am Wochenende zum 24ten und 25ten Oktober im Zeichen des internationalen Aufrufes stellen?

Das Netzwerk Calais Migrant Solidarity ruft für den 24ten Oktober ( تعذر على ) zu einem internationalen Tag auf, an welchem sich für Bewegungsfreiheit und geöffnete Grenzen ausgesprochen wird. Das heißt gegen Grenzen, an welchen scharfe Hunde, Stacheldrahtzäune und bewaffnete Einheiten Menschen gewaltbereit und gewalttätig abhalten einzureisen, sodass Menschen gezwungen sind auf Routen auszuweichen, welche sehr oft tödlich enden.

Wir alle kennen die Bilder des Massen-Sterbens im Mittelmeer. Wir kennen die Bilder, wie Geflüchtete mit Stöcken auf der europäischen Seite der Grenzen verprügelt werden und illegalerweise wieder auf die nicht-europäische transportiert/ getragen werden. In der Sahara verdursten Menschen, da sie andere Wege nicht nehmen können. In Calais werden Geflüchtete von Zügen, wie Eurostar überfahren, da sie den Weg durch den Eurotunnel nehmen müssen. Dies da der sog. Grenzschutz definitiv nicht ihnen Schutz bietet sondern lediglich der absurden und rassistischen Aufrechterhaltung einer Selektion von Menschen.

Es bleibt zum Verzweifeln, warum das Sterben und Verrecken von Menschen toleriert und befürwortet wird.

Wenigsten wir sollten es nicht länger tolerieren. Wer dieses wir sein wird, sehen wir auf den Straßen am 24ten Oktober oder an anderen Tagen.

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Nationwide people search for a common date on which they speak out for a society in solidarity. By finding the date, it is important to know the call from Calais. Probabelly we can join to the weekend on the 24th and 25th of October?
The network Calais Migrant Solidarity calls for the 24th October an international day (تعذر على) that will favor freedom of movement and open borders. That means against vicious dogs, barbed wire fences and armed units that violently limit people to enter, so that people are forced to resort to routes that often lead to death.
We all know the images of mass extinction in the Mediterranean. We know the images, where migrants are beaten with sticks on the European side of the borders and illegally transported again to the non-European side. In the Sahara people thirst, because they cannot take other routes. In Calais refugees are run over by trains as Eurostar because they have to take the path through the Euro Tunnel. The so called border-protection does definitely not provide protection to the migrants it only serves an absurd and racist maintaining of a selection of people.
It remains to despair, why the dying of people gets tolerated and willingly accepted.
Least we should no longer tolerate. Who this we will be, we see on the streets on the 24th of October or at other day.

 

Aufruf zu bundesweitem Aktionstag// CallOut for nationwide Action Day in September/ Oktober 2015

Fühlt euch dazu eingeladen/ Feel invited to:

  • Aktionstag in einer Stadt organisieren/ organize action day in a city
  • Ein Datum für den Aktionstag auswählen/ choose a date for the Action Day  http://doodle.com/poll/ydexxnwsbpccfprb
  • Teil zu nehmen/ become part of it
  • Menschen einzuladen, Aufruf weiterverbreiten/ spread it
  • Aufruf zu übersetzen/ translate it

[english belwo]

Bundesweiter Aufruf zu Aktionen, Infoveranstaltungen, Demos und Öffentlichkeitsarbeit am XX September/Oktober!

***Die Punkte sind kurz gehalten. Die Hyperlinks führen zu ausführlicheren Erklärungen****

Wie werden Geflüchtete bis jetzt in Deutschland willkommen geheißen?

  • durch klatschen und Luftballons am Bahnhof
  • durch ehrenamtliches Engagement und wenige Beratungsstellen

Wie werden Flüchtlinge bis jetzt in Deutschland abgewiesen und terrorisiert?

 

Wir sprechen uns dafür aus, all die oben genannten menschenverachtenden Praktiken abzuschaffen. Wir wollen die Phrase der Willkommenskultur Realität werden lassen. Wie? Hier ein paar Vorschläge:

Für ein transnationales Zusammenleben – Gegen Nazis sowie staatlichen und bürgerlichen Rassismus

Wo wir geboren werden, kann sich kein Mensch aussuchen. Wo Menschen hinwollen, muss ein bedingungsloses Grundrecht werden!

Freedom of Movement! Freedom from Wars! Kein Mensch ist illegal!

 

 

Wenn irgendwer das gleiche Gefühl und die Meinung dieses Aufrufs teilt, leite er*sie den Aufruf bitte weiter, damit wir einen Termin für den Aktionstag finden können.

Unser Vorschlag – EIN Tag vom WE 23./24./25.10 oder WE 30./31.10./1.11. – Bitte meldet eure Präferenz an uns zurück, der Tag mit den meisten Zustimmungen wird dann bekannt gegeben → http://doodle.com/poll/ydexxnwsbpccfprb

Ihr habt Anregungen, schreibt uns via refugeeswelcomeaberauch@gmail.com

Falls ihr euch in den Städten koordinieren möchtet (Wo? Was? Wann?…), könnt ihr dieses Pad nutzen https://piratenpad.de/p/anaIeQQRLp

Selbstverständlich seid ihr auch eingeladen, mit einem eigenen Aufruf zum gemeinsamen Aktionstag zu mobilisieren!

Eine andere Idee ist es auch, eine gemeinsame Presseerklärung rauszugeben, Vorschläge für eine Presseerklärung sollen ohne Vermerk der Gruppenzugehörigkeit → Wir wollen einen Minimalkonses! – auf das Piratenpad gepostet werden (dort kann von anderen Gruppen zugestimmt werden): https://piratenpad.de/p/hmWPCymKkkr

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Nationwide callout for actions, infoevents, demonstrations and public relations on the XX of October

***The Points are short. The hyperlinks bring you to pages which explain it more in detail***

How are refugees welcomed in Germany till now?

  • with ovations and balloons at the train station
  • with a few good places of counseling and voluntary commitments

How are refugees rejected or terrorized till now in Germany?

  • More than 350 blaze attacks and assaults only in 2015 on refugees and housings in which they have to live!
  • Rejection of asylum.
  • Specialcamp in Manching and Bamberg. In the past there was this so called “Zigeunerlager” (Gypsicamp) in Nazi Germany. Today there is this Specialcamp with deportation airport for Refugees from the south-eastern Europe!
  • Restrictive Asylum laws, like non-cash principle, “Residenzpflicht” (no freedom of movement inside Germany which in some cases still exists), force to stay in camp, etc.
  • Deportation of people into a country which is for example reigned by terror like Pakistan or to countries where people are persecuted by Neonazis, like Roma and other minorities in the south-eastern Europe.
  • Illegal border controls and so called border protection force fleeing people on live-threatening and deadly routes
  • German weapon supplies in countries of origin of refugees which light war, murder, rape and torture
  • Faked separation of economic and political refugees. Every flight is fucked up and tears people out of their networks and families. Politics and economy are connected inseparable in this world. So how can refugees be either political or economic?

We demand to abolish all the inhuman practices. We want the phrase of the “Welcoming Culture” to become reality. How? Here a few proposals:

  • Join and organize events and political actions of attention for the topic.
  • Talk in your circles about this topic, use your position in public and at your job to speak out for a right to stay!
  • Write about reality. Investigate and explain.
  • Overcome your barriers. Get in contact an offer your support to translate documents and get to know people.
  • Stop the profit with the export of weapons! Stop therefore the destruction of those countries. As long we don’t do anything against it or support it, we are responsible for war, this means for murder, terror and rape as a torture method in wars.
  • Stop the vehement exploitation in the global south! -> No trade agreements and pretended development aids which take down the infrastructures and self-organization of the municipalities and countries on site.
  • Abolish the camp-like accumulative housings for Refugees!
  • Stop the worsening of the new asylum law!
  • Your neighbor threatens deportation? Make her stay!
  • People need German lessons because Germany is not allowing them? Talk with them!
  • Face Pegida and others!
  • Say NO to the dying in the Mediterranean sea. That means say YES to open borders. Closed borders are always leading to sorrow and death of humans!
  • Help people fleeing!
  • Educate yourself! Visit lectures and workshops with the topic of racism.
  • Employ migrants and refugees in your business!
  • Invite them to live with you in your living community.
  • Learn from refugees! Language, life-experience, and so on.
  • Let refugees live in private flats, learn at schools and universities and work on the job market without condition here in Germany.

For a transnational living together- Against Nazis, governmental and civil racism

Where somebody is born, nobody can choose. Where somebody wants to go has to become an unconditioned basic law!

Freedom of Movement! Freedom from Wars! No one is illegal!

 

 

If anyone shares the same feeling and the opinion of this callout, please forward this idea and spread the news, so that we can talk about and find a date for the Day of Action.
Our proposal – a day from the weekend of 23./24./25.10 or 30 / 31.10 /. 1.11. – Please communicate your preference back to us, the day with the most votes will be announced -> http://doodle.com/poll/ydexxnwsbpccfprb
You want to comment something? Write us via refugeeswelcomeaberauch@gmail.comIf you want to coordinate a bit your actions in one city (when more groups in one city take part: Where? What? What time?) you can use the pad: https://piratenpad.de/p/analeQQRLpOf course you are invited to do your own callout for the one common action day.
Another idea is also to give out a joint press statement, proposals for a press statement can be posted (without the group name → We want a minimum of consens!) on the Piratenpad (there other groups can read it and agree or not): https://piratenpad.de/p/hmWPCymKkkr

Verschiedene Aufrufe zu einem Tag// Different CallOuts for one Day

Bei Interesse könnt ihr einen Aufruf zur Veröffentlichung senden, an// If interested you can send a call to: refugeeswelcomeaberauch@gmail.com

[english below]

Refugees welcome, but…
„Damals kamen weiße Männer, in ihren Händen die Bibel und in unserer Hand Brot, aber jetzt ist in unserer Hand die Bibel und in ihren Händen unser Blut“ Patrice Lumumba.
In den letzten Monaten kamen abertausend Geflüchtete aus dem Krieg im Mittleren Osten und Afrika nach Europa.
Auf der einen Seite zeigten die Mainstream-Medien Europas nur müde und zerstörte Gesichter und Körper dieser Menschen – Ohne viel „Warums“ und „Weshalbs“ zu fokussieren oder zu analysieren. Ebenso lässt sich Deutschland und die deutsche Mehrheitsgesellschaft gerne als Wohltäterin darstellen, nicht aber als Mitverursacherin.
Auf der anderen Seite verursacht diese (durch die fehlende Analyse) Situation, dass sich eine 100%ige politische Problematik in eine Menschenmasse umwandelt, die für den gewonnen Wettkampf beim nicht-umgekommenen im erzwungenen Marathon ums Leben applaudiert. Leider hat der Diskurs um die Menschenrechte das Potential, die Realität  der Politik von NATO, WTO (World Trade Organisation) und IMF (International Monetary Fund) zu vertuschen.
Dieses komische Bild geht sogar soweit, dass die Anführerin einer der größten
Waffenproduzenten und einer der größten Ausbeuter (G8) der natürlichen Bodenschätze von Afrika und gewichtiger Partner aller diktatorischen Regierungen (vgl. Waffenexport an Saudi Arabien; Hilfe beim Aufbau des ägyptischen Geheimdiensts), sagt: „Danke an alle, dass wir der Welt so ein humanitäres Gesicht Deutschlands gezeigt haben.“
Jetzt ist es unsere Pflicht, dieses komische Bild umzuwandeln und den politischen und sozialen Bewegungen mehr Gewicht und Ausdruck zu geben, um laut und kraftvoll „STOPP“ zu sagen.
Wir wollen politische und praktische Solidarität mit den Geflüchteten zeigen und deshalb soll es einen Tag geben, an dem wir bundesweit auf die Straßen gehen und unser Slogan/Forderung ist „refugees welcome, aber auch:
• Stopp dem Krieg im Mittleren Osten.
• Stopp mit der Waffenproduktion und dem -Export.
• Stopp der ökonomischen, politischen und kulturellen Besetzung Afrikas.
• Stopp mit der Militärpolitik.
• Und Ende mit der Nordatlantischen Terrororganisation“
Es wird UNSER Referendum auf der Straße.
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Refugees welcome, but …
„At that time, white men, in their hands the Bible and in our hands bread came, but now is in our hands the Bible and in their hands our blood“ Patrice Lumumba.
In recent months, but a thousand refugees came out of the war in the Middle East and Africa to Europe. On the one hand, the mainstream media in Europe showed just tired and destroyed faces and bodies of these people – Without to focus or analyze much the „whys“ and „wherefores“.
Similarly, Germany and the German majority society like to represent herself as
benefactress, but not as the one who also causes the catastrophy.
On the other hand caused this (by the lack of analysis) situation: a 100% political issue converts into an applauding crowd, that applaudes for the competition which was won in the not-to-be-killed in the forced Marathon. Unfortunately, the discourse on human rights has the potential, to cover up the reality of the policy of NATO, WTO (World Trade Organization) and IMF (International Monetary Fund). This comical picture even goes so far that the leader of one of the biggest arms producers and one of the largest exploiters (G8) of the natural resources of Africa and weighty partner of all dictatorial governments (cf. Selling weapons to Saudi Arabia; support for the establishment of the Egyptian intelligence service) says: „Thanks to everyone that we have shown the world our humanitarian face of Germany“
Now it is our duty to transform this strange image and to give the political and social movements more weight and expression to a loud and powerful „STOP“.
We want to show political and practical solidarity with the refugees, and therefore there should be a day when we go germanwide on the streets and our slogan / requirement is „welcome refugees, but also:
• Stop the war in the Middle East.
• Stop with the weapons production and export.
• Stop the economic, political and cultural occupation of Africa.
• Stopp with the military policy.
• And with the end of the North Atlantic terror organization “
It will be OUR referendum on the street.